
Gröden, Holzschnitztradition, berühmte Bildhauer und Holzhandwerker Gröden, Südtirol
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 Gröden, Südtirol, Italien
Gröden, oder Gherdëina auf Ladinisch, ist ein herrliches Tal in Südtirol - Alto Adige, im Herzen der italienischen Dolomiten. Die Berggruppen die das Tal umschließen, sind der berühmte Sellastock, der Langkofel, die Cirspitze und die Geisler. Die vorrangigen Touristengebiete des Grödner Tales sind St. Christina, Wolkenstein und St. Ulrich.
Gröden bietet seinen Touristen ein breit gefächertes Angebot an Aktivitäten und Diensten: in der Wintersaison ist es möglich entlang der über 1000 km umfassenden Skipisten Ski und Snowboard zu fahren sowie Langlauf auszuüben, am Eis zu klettern und Ausflüge mit Schneestöcken zu unternehmen um die wunderbare Landschaft zu genießen: die Dolomitengipfel, die Gletscher, die verschneiten Wälder, die Berghütten, die Schutzhütten, die wunderschönen Sonnenuntergänge.
In der Frühlings-, Sommer- und Herbstsaison ist es möglich jegliche Aktivität zu betreiben: Trekking, geführte Wanderungen, Felsklettern, Reitausflüge, Mountainbike Touren, die Tiere auf den Bergalmen zu beobachten, typische Produkte in den Hütten zu verkosten und vieles mehr.
Gröden ist ein Gebiet wo Kultur und Tradition tief verwurzelt sind. Man braucht nur daran zu denken, dass in den Schulen noch heute Ladinisch unterrichtet wird, die Muttersprache der Grödner. Die Tradition der Holzschnitzkunst rühmt sich mit vier Jahrhunderten Geschichte. Die ersten Holzbildhauer begannen im 17. Jahrhundert Alltagsgegenstände zu schnitzen, doch bald wurde die Aktivität der Holzhandwerker die Haupteinnahmequelle des Tales.
Heute sind die Grödner Holzskulpturen auf der ganzen Welt berühmt für ihre hohe Qualität und ihren großen künstlerischen Wert. Es gibt auch zwei Schulen für Holzschnitzerei, aus denen alle großen Grödner Holzhandwerksmeister hervorkommen. Die Hauptarbeiten aus Holz betreffen Werke sakraler Kunst, Statuen bildnerischer und profaner Figuren, Engels- und Heiligenfiguren, Kruzifixe, Statuetten sakraler Figuren, Tierdarstellungen, handwerkliche Krippen, Schachbretter mit Schachfiguren, handgeschnitzte Kuckucksuhren usw.
Die wertvollsten Holzarbeiten der Grödner Bildhauermeister, können sowohl in verschiedenen Kirchen der Gegend bewundert werden, als auch im Grödner Museum in St. Ulrich und während dem Festival der Grödner Kunst (Unika), bei dem Holzskulpturen der berühmtesten Handwerker Grödens ausgestellt werden, Unikate die zu Gänze von Hand geschnitzt sind. In St. Christina wurde die größte Krippe der Welt geschnitzt, in dauernder Ausstellung im Iman-Zentrum.
Kennzeichnend für Gröden sind auch die typischen, geschichtsträchtigen Grödner Trachten, die durch die Reisen und Erfahrungen der alten Talbewohner entstanden. Früher repräsentierte jede typische Tracht eine soziale Schicht und die Trachten wurden vor allem zu Hochzeitsumzügen getragen. Heute hingegen werden diese Trachten während Prozessionen, großen religiösen Feiern und folkloristischen Umzügen verwendet.
Gröden ist weiters eines der "Leading Mountain Resorts of the World", der vier Berggebiete der Welt die ganzjährig hochwertigen Bergurlaub garantieren.
Gröden, mit seinen Bräuchen und Trachten, seiner Holzkunsttradition, seien Blumenwiesen, dem grünen Berggras, den tiefblauen Seen, der Königlichkeit der Berge und der Dolomitenfelsen bietet die Möglichkeit einen ausgewogenen Urlaub zu verbringen, Entspannung für Körper und Geist.
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